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Wahner Heide Karte


Herausgeber: INFOzentrum Wahner Heide, 2005, Köln
Autoren: H.Sticht, M.Bathen


Nach dem Abzug der belgischen Streitkräfte aus der Wahner Heide wurde durch die Landschaftbehörden das militärisch bedingte Wegenetz fast komplett verändert. Besucherinnen und Bescher dürfen nur noch eine reduzierte Auswahl von Wegen benutzen.
Daher bringt die einzige Besuchereinrichtung im Schutzgebiet, das INFOzentrum Wahner Heide, die erste Erholungskarte für die Wahner Heide seit 1932 im Eigenverlag heraus.
Finanziell unterstützt wird das Projekt durch die NRW-Stiftung, der
Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V. (LNU), dem Bergischen Naturschutzverband (RBN), dem Bund für Umwelt- und Naturschutz NRW (BUND) und dem Bündnis für die Wahner Heide.
Die Karte im Maßstab 1:12.500 umfasst die gesamte Wahner Heide plus angrenzender Gebiete, das Wegenetz mit Rundwanderwegsempfehlungen, Reit- und Radwegenetz, Kennzeichnung kulturhistorischer Relikte, aller Flur- und Wegenamen, Anbindungen des Öffentlichen Personennahverkehrs, Parkplätze und alle wichtigen Hinweise zum Verhalten im Naturschutzgebiet.
Die Karte versteht sich als Fortführung des mit dem Wanderführer 2001 eingeleitetem Besucherführungskonzept des INFOzentrum. Statt sechs werden nun neun Rundwanderwege angeboten, die von der Streckenführung einerseits alle sehenswürdigen Landschaftsbestandteile tangiert, andererseits aber nur einzelne Biotope exemplarisch besucht, um das Störungspotential auf ökologisch verträglichem Niveau zu halten.
Bei der Gestaltung wurde neben der Wiedergabe geografischer Fakten vor allem eine "lebendige " Darstellung angestrebt. Viele Details vermitteln einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Landschaft. So sind die ebene Nordheide auf den ersten Blick von der reliefreichen Hügelkette im Süden zu unterscheiden, zugleich wird der trockene Charakter der Nordheide und die feuchte Scheuerbachsenke erkennbar. Bei der Größe der Darstellungen war es wichtig, das lokale Sehenswürdigkeiten ein bestimmtes Maß an Unauffälligkeit bekommen, damit in der Gesamtansicht die Karte nicht informationsüberladen und unruhig erscheint; eine gute Übersicht gewährleistet ist. Fokussiert sich der Blick jedoch auf eine bestimmte Region, so springen bei einem "heran zoomen" immer weitere Details ins Auge.
Als "Textteil" fungiert der gleichfalls im Juni 2005 erschienene Natur- und Kulturführer des Gaasterland Verlags.

Verlegt ist die Karte
- als Wanderkarte, DIN A 1, doppelseitig bedruckt, im Taschenformat
    gefaltet 
- als Poster, DIN A 0, einseitig bedruckt
- als Wegeplan (nur Wegnetz), DIN A 3, doppelseitig bedruckt und als
    pdf. Download im www.



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detail_wh_karte
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 Bonner Generalanzeiger vom 21. April 2006